Die besten Smartphone Objektive im Test – Fotografieren wie ein Profi

Die besten Smartphone Objektive im Test – Fotografieren wie ein Profi


Smartphone-Kameras werden immer besser.
Die Fotos sind detailreicher, rauschfreier und haben satte Farben. Wir wollen unsere Smartphone-Kameras aber ein kleines bisschen tunen und verbessern,
deswegen haben wir uns vier Objektive herausgesucht, mit denen wir unseren
Fotos das gewisse Extra geben wollen. Mit der Smartphone-Kamera kommen wir
schon relativ nahe an Objekte heran. Wenn wir allerdings ein winziges Objekt
fotografieren wollen, brauchen wir eine besondere Linse. Dafür haben wir dieses
Makro-Objektiv. Ich probiere es erstmal die Makro-Linse aus. Der ganzen Objektive kommen hier in diesem kleinen Tütchen verpackt und das heißt, ich muss sie da
erst mal rausholen und vor allem ist das Fish-Eye-Objektiv zusammengeschraubt
mit dem Makro, das heißt die beiden müssen wir erstmal voneinander lösen. Jetzt müssen wir aber unsere Linse noch
mit diesem Clip zusammenbringen und das machen wir auch in dem wir sie einfach
hier wieder aufschrauben. Dann nehmen wir das Ganze und befestigen das an der
Kamera von unserem Smartphone. Man muss extrem nah an das Objekt
rangehen. Das ist extrem schwer, die Kamera so still zu halten, dass man nicht aus dem
Schärfebereich gerät, weil er relativ klein ist. Damit wir jetzt mal eine Relation
bekommen, wie nah wir wirklich dran sind, habe ich in ein Eurostück. Das sollte
jeder kennen und damit versuche ich jetzt mal ein vernünftiges Makro-Foto zu
machen. Wenn man selber in der Lage ist, auch das Objekt, das man fotografiert,
festzuhalten, dann ist es auch mit der wackeligen
Kamera gar nicht mehr so schwer. Dann kann man nämlich auch hier langsam das
Objekt so rein drehen das in der Schärfe richtig sitzt und damit verhältnismäßig
gute Makro-Fotos machen. Manchmal möchte man etwas fotografieren, doch es passt nicht ganz ins Bild. In solchen Situationen kann ein
Weitwinkelobjektiv helfen. Wie der Name schon sagt, erweitert das den Blickwinkel
der Kamera und so bekommen wir auch große Motive ins Bild ohne weit weg
gehen zu müssen. Als nächstes probieren wir es hier mit
dem Weitwinkel. Ich möchte nämlich jetzt dieses Graffiti hinten an der Wand
einmal komplett auf mein Hochkantfoto kriegen und das ist mit der normalen
Kamera im Prinzip nicht möglich, deswegen haben wir jetzt hier also diese
Weitwinkelkamera am Telefon installiert und damit kriege ich verhältnismäßig
problemlos die gesamte Wand drauf. Ich habe jetzt hier an den Rändern zwar
eine Unschärfe, das gehört aber auch ein bisschen zum Stil von so einem
Weitwinkel-Foto. Aber immerhin Hochkant. Gerade für Instagram eine praktische Sache, kann ich jetzt hier in meiner Story ohne Probleme dieses komplette Graffiti mit
drauf kriegen. Kennt ihr noch Skateboard-Videos aus den 90ern? Die wurden in der Regel mit Fish-Eye-Objektiven gefilmt. Diese
Objektive lassen das Bild rund und sphärisch wirken und wir wollen jetzt mal
schauen, ob unser kleines Fish-Eye- Objektiv diesen Effekt auch hinbekommt. Ist zwar eigentlich extrem unvorteilhaft
für Leute mit großen Nasen und dreckigen Schuhen, aber wenn man ein Selfie machen möchte, dann ist so eine Fish-Eye-Kamera auch besonders praktisch, weil man den
gesamten Körper mit auf so ein Foto kriegt, bitte lächeln und so.
Beispielsweise auch so ein Foto, bei dem man dann einfach mal den Kameramann mitnimmt , das funktioniert mit dem Fish-Eye besonders gut. Wir haben zwar auch hier
wieder so eine Verzerrung an den äußeren Rändern und natürlich diesen schwarzen
Rahmen, den das Fish-Eye macht, aber am Ende entsteht ein ziemlich gutes Foto.
Wer beispielsweise auf hoher See Wale beobachten möchte, der braucht ein
Objektiv, mit dem er nah an die Objekte rankommt. Unsere Linse hier bietet eine
12-fache Vergrößerung, womit wir verlustfrei an Objekte heranzoomen
können. Mal schauen, welche Tiere wir damit vor die Linse kriegen. Beim
Zusammenbau fällt einem jetzt auf, dass das Ganze verhältnismäßig billig
verarbeitet ist. Also, wenn ich jetzt hier mit diesen ganzen Plastikteilen alles
zusammen geschraubt habe, dann knackt und knirscht es an allen Stellen, was für ein
Objektiv, das über 30 Euro kostet, ein bisschen schade ist. Ich muss auch sagen, dass das Stativ extrem wackelig ist. Gerade das Gewicht des Teleobjektives
währe ich mir da jetzt nicht so sicher, ob mein Telefon nicht durch einen leichten Windhauch oder zu starke Neigung einfach mit dem gesamten Ding von der Brüstung
fällt und kaputt geht und ich weiß nicht, ob der Anwendungsbereich, den ich für ein Teleobjektiv an meinem Smartphone habe, das Ganze wert ist.
Man kommt mit dem 12-fach zoomen natürlich extrem nah an solche Objekte,
also viel näher als man jetzt normalerweise kommen würde,
es ist aber auch nicht so, als hätte die Kamera dadurch keinen Qualitätsverlust,
sondern wir haben eine starke Verzerrung an den äußeren Rändern. Wir
haben auch da eine starke Vignettierung und ja so richtig optimal wird mein Foto
damit jetzt erstmal nicht. Der Vogel, den ich eben gerade versucht
habe hier zu fotografieren, er ist natürlich genau in dem Moment
weggeflogen. Wie das dann so ist als guter Naturfotograf habe ich den
richtigen Moment verpasst, aber ich komme hier schon extrem nah an die einzelnen
Objekte ran. Man muss aber sagen, es ist eine ganz
schöne Wackelpartie, also so richtig frei stehend würde ich mich jetzt hier nicht
trauen, mein Telefon an diese Konstruktion zu
hängen, weil wenn das jetzt hier alles krachen geht oder vom Wind umgestossen wird, dann war das ein ganz schön teurer Spaß für ein relativ unscharfes Foto. Die
Fotos von den Objektiven gefallen mir unterschiedlich gut. Wenn ich mir also
das Makro-Objektiv angucke, dann sind die Fotos, wenn sie scharf sind und wenn ich
es geschafft habe, die Kamera still zu halten, sind die Fotos ziemlich cool und
die Schärfe auch an der richtigen Stelle.
Ich würde wahrscheinlich am häufigsten mit der Fish-Eye-Linse unterwegs sein, weil ich da ansich den Effekt cool finde und man da auch deutlich sieht, dass es ein
Effekt ist, also das ist keine Linse, die versucht irgendwie das Bild zu
verbessern, sondern es gibt im ganzen ganz eigenen Stil, den ich ganz gerne mag als Fan von Skate-Videos aus den Neunzigern und damit würde ich
wahrscheinlich öfter mal in der Hosentasche durch die Gegend laufen. Enttäuscht hat mich definitiv, das Tele-Objektiv, weil das im Prinzip nichts von dem gehalten hat,
was es ursprünglich verspricht. Die ganze Konstruktion war extrem wackelig. Ich
habe die ganze Zeit Angst, dass das Telefon irgendwie samt der ganzen
Geschichte umkippt und kaputt geht und dazu war das Ergebnis von den Fotos im
Prinzip nichts Brauchbares für den tatsächlichen Anwendungzweck. Die beste Kamera ist die, die du dabei hast. Deswegen ist es im Prinzip ja egal, womit
ich einen Schnappschuss mache, ob das nur mit einer richtigen Digitalkamera oder
mit dem Smartphone ist. Wenn ich bestimmte Effekte haben möchte, dann ist auch so ein Smartphone-Objektiv eine praktische Sache, wenn es darum geht,
wirklich einen Moment festzuhalten, dann würde ich wahrscheinlich in der Regel
darauf verzichten und einfach meinen ganz normalen Schnappschuss machen. Wenn ich irgendwo was Künstlerisches machen möchte, wahrscheinlich auch eher zur normalen Kamera greifen. Aber gerade wenn ich
möchte, wie beispielsweise beim Fish- Eye-Objekt, das ein besonder Effekt
entsteht, dann finde ich auch so ein Smartphone-Objektiv ganz schön praktisch.
Benutzt du Smartphone-Objektive oder reicht eine eingebaute Kamera?
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12 thoughts on “Die besten Smartphone Objektive im Test – Fotografieren wie ein Profi

  1. Ein breites Objekt im Hochformat photographieren und damit dieser Schwachsinn funktioniert, noch ein WW davorspannen. Super. Jetzt sind 40% Straße, 20% Objekt und 40% Himmel auf dem Photo. Und all das für ranzige Photos, die niemanden interessieren und ungesehen in den ewigen Speicherfehlern der SD-Karten verschwinden. Suuuuuper -.-

  2. Diese Aufsätze sind ziemlich schrecklich. Es gibt deutlich bessere Objektive für Smartphones (z.B. Moment, Sandmarc), aber die kosten auch entsprechend 😉

  3. Bei 4:00: Was für ein Objektiv das über dreißig Euro kostet ein bisschen schade ist… ich breche vom Hocker… weiß der Heini eigentlich was ein vernünftiges Makro-Objektiv kostet?

  4. Sorry, das Video ist sowas von schlecht… der Titel heißt impliziert, dass ihr die Hersteller nennt, die überhaupt nicht erwähnt werden. Zum anderen sagt der unwissende Moderator, dass ein Unschärfebereich bei einem Weitwinkel normal ist? So einen Schei*** habe ich schon lang nicht mehr gehört!

    Das Video hat viel zu viele Likes.. die Qualität des Videos passt aber sehr gut zur Leistung des O2 Netzes… unterirdisch.

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